Der geplante Kletterturm am Neustädter Graebsee kann nicht gebaut werden. Das erklärte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler im Stadtrat auf Anfrage von Frigga Müller- Gerboth. Häußler machte finanzielle Gründe geltend. Die Mittel im Förderprogramm Urban seien umstrukturiert worden. Auch habe die Stadt nicht genügend Eigenmittel, um bei allen vorgesehenen Urban-Projekten als Ko- Finanzierer auftreten zu können. Für den Turm, der aus Abrissplatten bestehen sollte, waren 630000 Euro vorgesehen.
stulli - 29. Nov, 21:33
Der Deutsche Naturschutzring und die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt starteten in Berlin eine gemeinsame ökologische Arbeitsplatzoffensive. Im Mittelpunkt soll die energetische Gebäudesanierung stehen. Aus Sicht der Initiatoren sind von den 38,4 Millionen Wohnungen in Deutschland rund 80 Prozent sanierungsbedürftig. In Anlehnung an das CO2- Gebäudesanierungsprogramm des Bundes sagen DNR und IG BAU Informations- und Motivationsdefiziten bei der Altbausanierung den Kampf an. Auch ökologischer Landbau und Inlandstourismus sollen ihren Beitrag zur Schaffung von bis zu 15.000 neuen Arbeitsplätzen leisten.
stulli - 26. Nov, 09:39
Die Agrarminister der Europäischen Union einigten sich auf eine Reform der europäischen Zuckermarktordnung. Die EU-Kommission will die Zuckerproduktion der Gemeinschaft von derzeit etwa 20 Millionen auf 12 Millionen Tonnen pro Jahr zurückfahren. Deshalb soll der Weißzucker-Preis im nächsten Jahr um 36 Prozent gesenkt werden. Die Einkommensverluste der Bauern sollen zu 64,2 Prozent ersetzt werden. Das feste Quotensystem mit garantierten Binnenmarkt-Preisen für Rüben und Weißzucker soll auf niedrigerem Niveau weitergeführt werden. Mit den Kürzungen verbessert die EU ihre Position bei den laufenden Welthandelsgesprächen.
stulli - 26. Nov, 09:38
Chinesische Wissenschaftler haben die Gene von Skorpionen und Motten in Rapspflanzen eingefügt. So sollen die Rapspflanzen für Insekten giftig gemacht werden. Dabei werden die Fremdgene aus beiden Tieren gleichzeitig in das Raps-Genom eingebracht, was rapsfressende Insekten daran hindern soll, schnell Resistenzen gegen die neuen Inhaltsstoffe zu bilden. Fütterungsversuche zeigten auch die gewünschten Effekte: Raupen der Diamantrückenmotte verendeten am Skorpiongift, während Vögel und Säugetiere überlebt haben sollen. Über eventuelle Langzeit-Effekte wurden keine Aussagen gemacht.
stulli - 25. Nov, 13:24

Der Entwurf des
"Luftreinhalte- und Aktionsplans für den Ballungsraum Halle 2005" liegt jetzt vor. Wie schon der vorhergehende Entwurf beschränkt sich das Papier auf zwei kurzfristig wirksame Maßnahmen: intensivere Straßenreinigung und die Reduzierung der Geschwindigkeit unmittelbar an der Meßstelle. Ungenutzt bleiben Möglichkeiten der Verkehrslenkung, lokale Warnstufen oder LKW-Fahrverbote auf besonders gefährdeten Straßen. Der Entwurf liegt vom 24. November bis zum 22. Dezember im Technischen Rathaus am Hansering 15 aus. Dort kann er in Zimmer 134 Dienstags und Donnerstags zu den Bürozeiten eingesehen werden.
stulli - 13. Nov, 21:42
Zur Zeit läuft im Magdeburger Umweltministerium eine Anhörung zur Vergrößerung des Biosphärenreservats Mittlere Elbe. Als Bestandteil des länderübergreifenden Biosphärenreservates "Flusslandschaft Elbe" soll das Schutzgebiet künftig den Namen "Mittelelbe" tragen. Die Fläche des künftigen Großschutzgebiets Mittelelbe soll sich von 43 000 auf rund 125 800 Hektar fast verdreifachen. Auf 300 Kilometern entlang der Elbe reihen sich dann 33 einzelne Naturschutzgebiete, zehn Landschaftsschutz- Gebiete sowie das frühere Biosphärenreservat Mittlere Elbe.
stulli - 9. Nov, 23:06
Der Bestand an Weißstörchen in Nord- und Ostdeutschland ist nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) so gering wie seit zehn Jahren nicht mehr. Nach Beobachtungen der Organisation wurden zwischen 15 und 30 Prozent weniger Störche als im Vorjahr gezählt. Weil viele Störche verspätet aus Afrika gekommen waren, hatte sich die Brut verzögert. Ursache waren schlechten Bedingungen in den Winterquartieren, wie etwa eine anhaltende Trockenperiode mit wenig Regen in Teilen Ostafrikas und somit knapper Nahrung für die Störche. Außerdem habe eine Schlechtwetterperiode Anfang April in der Türkei und Südosteuropa den Heimzug der Tiere verzögert.
stulli - 9. Nov, 23:05
In den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU zur Bildung einer Großen Koalition wurde eine Lockerung des gentechnikrechtlichen Haftungsrechts in Richtung auf eine Fondslösung vereinbart. Ein staatlich verwalteter Fond soll Schäden regulieren, die auf gentechnische Verunreinigungen zurückzuführen sind. Umweltrechts- Experten sehen darin eine außergewöhnliche Privilegierung der Gentechnik im Verhältnis zu allen anderen Branchen und eine Verschlechterung des Schutzstandards für gentechnikfrei produzierende Landwirte. Dies stellt einen Verstoß gegen deutsches Verfassungsrecht und auch eine Verletzung europäischen Rechts dar.
stulli - 9. Nov, 23:04