Der "Energiegipfel" im Berliner Kanzleramt ist am Montag ohne Beschlüsse zu einer Energiewende zu Ende gegangen. Branchenvertreter der erneuerbaren Energien sagten 40 Milliarden Euro Investitionen in Wind-, Sonnenenergie-, Wasserkraft-, Geothermie- und Bioenergie-Anlagen zu. Die vier großen Energiekonzerne wollen dagegen nur ihre Kohle- und Gaskraftwerke erneuern und forderten längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Kanzlerin Merkel hatte zunächst versucht, das Thema Kernenergie ganz auszuklammern. Jetzt sagte Frau Merkel, für die Zusammenarbeit der Koalitionspartner gelte "erst einmal" der Koalitionsvertrag. Und im Energiekonzept bis 2020 will sie dann nichts mehr ausschließen.
stulli - 4. Apr, 11:12
Zum 1. April führt der Omnibusbetrieb des Saalkreises flächendeckend das Anrufbussystem ein. Rufbusse befahren wenig ausgelastete Nebenstrecken, angesteuert werden neben den bekannten Linienbus- Haltestellen auch zusätzlich eingerichtete Rufbus- Haltestellen. Die MDV-Tarife und -Fahrkarten gelten weiter, Umsteiger müssen einen zusätzlichen Anrufbuszuschlag in Höhe von einem Euro zahlen. Fahrgäste sollten mindestens zwei Stunden vor der gewünschten Abfahrt die Anrufbus-Zentrale in Halle- Neustadt unter der Nummer 01805-555351 anrufen. Die Rufbusse ersetzen auch einige wenig ausgelastete Linienbusse, neue Fahrpläne sind ab dem 27. März beim Busfahrer erhältlich.
stulli - 28. Mär, 10:48
An einer Tankstelle in der Selkestraße in Halle-Neustadt wird jetzt auch Bioethanol aus einheimischer Produktion angeboten. Der Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen wird auf dem Gelände des Halleschen Hafens destilliert und soll bis zu fünf Prozent dem Benzin für normale Otto-Motoren beigemischt werden können. An der Freien Tankstelle der Energieversorgung Halle (EVH) in der Selkestraße wird bereits seit einem Jahr Erdgas für Privatfahrzeuge angeboten.
stulli - 25. Mär, 12:42
Reisimporteure beklagen gegenwärtig rasante Preissteigerungen für Reis auf dem Weltmarkt. Ursache sind die steigende Kaufkraft bei gleichzeitigem Rückgang von Anbauflächen in China. Industriebauten und der Straßenbau vernichten viele landwirtschaftliche Nutzflächen. Die Reisproduktion ist zwar im vergangenen Jahr um 8 Millionen auf 410 Millionen Tonnen gestiegen. Doch der Verbrauch an Reis wächst schneller als der Ernteertrag. Die Pekinger Regierung tritt bereits als Reisimporteur in Erscheinung und kauft Vorräte in Südostasien auf. Experten schätzen, dass viele Chinesen in Zukunft auf andere Getreidesorten umsteigen werden, weil es einfach nicht genug Reis gibt.
stulli - 25. Mär, 12:41
Am 24. März ist das Elektro- und Elektronikgerätegesetz in Kraft getreten. Die neue Regelung folgt einer EU-Richtlinie und schreibt vor, dass alte Elektrogeräte bei den Recyclinghöfen der Städte und Gemeinden abzugeben sind. Rohstoffe wie Kupfer und Aluminium sollen so besser zurückgewonnen werden. Schadstoffe wie Cadmium, Blei oder Quecksilber sollen sicher entsorgt werden. Auch Kleingeräte wie Toaster, elektrische Zahnbürsten, MP3-Player oder Kaffeemaschinen müssen jetzt gesammelt werden. Private Haushalte und Kleinunternehmen können haushaltsübliche Schrottmengen kostenfrei abgeben. Die Kosten für die Entsorgung tragen die Hersteller in einem Umlagemodell.
stulli - 24. Mär, 11:20
Dimmer für Straßenbeleuchtungen werden zur Zeit in zwei Pilotanlagen in Steckby und Schmiedefeld erprobt. Die Leuchtstärke wird dort zwischen 22 und 6 Uhr stufenweise heruntergedimmt. Die Betreiber sparen zwei Drittel an Strom und die Lebensdauer der Lampen wird verlängert. Bei den zumeist als Straßenlaternen verwendeten Gasentladungslampen muß die Spannung konstant gehalten werden. Neu entwickelte Dimmer reduzieren statt dessen die zugeführte Stromstärke. Die Leuchtstärke der Lampen kann so der lokalen Verkehrsdichte um die jeweilige Uhrzeit angepasst werden und sorgt auch in der Nacht für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Straßen.
stulli - 13. Mär, 09:50
Im Rahmen des Landesprojektes "Gartenträume" finden zur Zeit umfangreiche Sanierungsarbeiten im Amtsgarten, in Reichardts Garten und in der Fährstraße statt. Für 1,8 Million Euro werden bis Ende 2007 Wege gebaut, Parkimmobilien nachgerüstet, Blickachsen frei geschnitten, Bepflanzungen ergänzt und die Gärten mit jeweils einer Treppe zur Seebener Straße miteinander verbunden. Auch der Botanische Garten der Universität und das ehemalige Solbad Wittekind sollen einbezogen werden. Naturschützer bemängeln die fehlende Abstimmung der Baumaßnahmen mit den Umwelt- und Naturschutzverbänden.
stulli - 13. Mär, 09:49
Der Bundesrat hat vorigen Freitag ein neues Gesetz über den Hufbeschlag auf den Weg gebracht. Das bisher geltende Hufbeschlaggesetz stammte von 1940. Das neue Gesetz sieht vor, dass nur noch geprüfte und staatlich anerkannte Hufbeschlags- Schmiede für die Arbeiten am Pferdehuf zuständig sein sollen. Vertreter des Landes Baden- Württemberg warnten vor einer Ausgrenzung von Berufsgruppen wie Barhufpfleger und Huforthopäden. Diese könnten mit dem neuen Gesetz ihre Existenz verlieren. Der Beschlag und die Pflege seien unterschiedliche Fachrichtungen und deren Ausbildung und Praxis "völlig gegensätzlich". Die nun ausgegrenzen Hufpfleger haben zu einem Protestritt nach Berlin aufgerufen.
stulli - 13. Mär, 09:48